Fünf Tage durchhalten. Zwei Tage leben. Kommt dir das bekannt vor?
- Sonja Grammel
- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

„Boah… wir haben erst Dienstag.“
Und genau so fühlt es sich oft an.
Die Woche muss irgendwie vorbei gehen.
Hauptsache schnell Richtung Wochenende.
Warum sich der Alltag oft wie „durchhalten“ anfühlt
Viele Menschen erleben ihren Alltag so, dass sie sich von Wochenende zu Wochenende hangeln.
Das hat oft nichts damit zu tun, dass das Leben grundsätzlich falsch ist.
Sondern damit, dass wir uns daran gewöhnen, zu funktionieren, statt wirklich im Moment zu sein.
Wenn sich das Leben hauptsächlich auf wenige „gute Tage“ konzentriert, entsteht schnell das Gefühl, dass der Rest nur überbrückt werden muss.
Genau deshalb lohnt es sich, diesen Gedanken überhaupt wahrzunehmen.
Nicht, um sofort alles zu verändern.Sondern um zu verstehen, warum sich der Alltag manchmal so schwer anfühlt.
Was man daran verändern könnte
Vielleicht geht es gar nicht darum,alles sofort zu ändern.
Sondern erstmal zu merken,dass da dieses Warten ist.
Und sich zu fragen:
Ist mein Leben wirklich so anstrengend?
Oder hat sich dieser Gedanke einfach eingeschlichen?
Mein Gedanke dazu
Ich will gar nicht beurteilen, wie sich das für andere anfühlt.
Wenn sich die Woche schwer anfühlt,dann fühlt sie sich schwer an.
Aber dieser Gedanke lässt mich nicht los:
Fünf Tage durchhalten.
Zwei Tage leben.
Das geht für uns auf Dauer nicht gut aus.
Nicht, weil wir etwas falsch machen.
Sondern weil die Rechnung einfach nicht stimmt.
Und vielleicht ist genau das der Punkt.
Der Unterschied beginnt nicht am Samstag.
Sondern an einem ganz normalen Dienstag.
Und genau da passiert dein Leben.
Nicht irgendwann.
Jetzt.



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