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Warum wir unseren Körper oft erst ernst nehmen, wenn es nicht mehr geht

  • Sonja Grammel
  • 16. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit


Ich glaube, die meisten von uns behandeln den eigenen Körper viel zu lange wie etwas, das einfach funktionieren muss. Wie beim WLAN😉.

Du stehst auf, machst weiter, regelst dein Leben.

Auch wenn du müde bist.

Auch wenn du innerlich schon längst auf Reserve läufst.

Und irgendwie geht das ja auch.

Bis es irgendwann nicht mehr geht.

Dann kommt schlechter Schlaf.

Dann kommt dieses Herzklopfen.

Diese innere Unruhe.

Diese Erschöpfung, die man sich selbst kaum erklären kann.

Und plötzlich merkst du:

Ich habe mich die ganze Zeit übergangen.


Neulich habe ich etwas gehört, das bei mir hängen geblieben ist.

Da ging es darum, wie unfassbar wertvoll und komplex ein menschlicher Körper eigentlich ist.

Nicht als Zahl, nicht als Preis.

Mehr so als Gedanke:

Dass man ihn eher mit etwas vergleichen müsste wie einer ganzen Stadt . London oder Paris oder einem Kunstwerk wie die Mona Lisa.

Das hat es mir nochmal bewusst gemacht.

London ist groß und der Preis einer solchen Stadt ist hoch.

Natürlich ist das keine echte Rechnung.

Wir leben in etwas, das jeden Tag so viel für uns tut.

Und wir merken es kaum.

Wir investieren in so viele Dinge.

In Technik, in Möbel, in alles Mögliche.

Aber bei uns selbst wird oft gespart.

Beim Schlaf.

Bei Pausen.

Bei dem Moment, einmal kurz innezuhalten.

Viele Menschen behandeln sich, als wären sie optional.


Und das Verrückte ist:

Wir sind unglaublich gut im Ignorieren.

Am Anfang ist es ja nur ein bisschen.

Ein bisschen schlechter Schlaf.

Ein bisschen Anspannung.

Ein bisschen „wird schon wieder“.

Und oft geht es auch weiter.


Bis der Körper irgendwann lauter wird.

Und selbst dann wollen wir es oft nicht glauben.

Dann hoffen wir auf eine schnelle Lösung.

Wir gehen zum Arzt, nochmal zum nächsten.

Und das ist auch richtig so:

Körperliche Ursachen sollten immer abgeklärt werden.

Aber manchmal kommt dann dieser Satz:

„Körperlich ist alles in Ordnung.“

Und das ist erstmal total frustrierend.

Weil die Symptome ja trotzdem da sind.

Nur ist die Ursache nicht immer etwas, das man im Blutbild sieht.

Manchmal ist es Stress.

Manchmal Angst.

Manchmal ein Nervensystem, das zu lange zu viel getragen hat.

Körper und Seele sind halt nicht getrennt.

Wenn wir innerlich lange etwas wegdrücken, arbeitet es trotzdem weiter.

Unbewusst.

Und irgendwann meldet sich der Körper.

Nicht, weil er gegen dich ist.

Sondern weil er nicht ewig tragen kann, was innerlich keinen Platz bekommt.

Vielleicht ist die eigentliche Frage nicht:

Was ist mein Körper wert?

Sondern:

Was kostet es mich, mich selbst ständig zu übergehen?

Und vielleicht beginnt Veränderung nicht mit einem großen Plan.

Vielleicht beginnt sie morgens mit einer kleinen Frage:

Nicht: Was muss ich heute alles schaffen?

Sondern:

Welches Gefühl möchte ich heute fühlen?

Ruhe? Klarheit? Leichtigkeit?

Das klingt simpel.

Aber es macht was.

Weil du dich damit wenigstens einen Moment lang siehst.

Und ganz ehrlich:

Ich schaffe das auch nicht immer.

Ich funktioniere auch oft zu lange.

Aber genau deshalb schreibe ich darüber.

Weil es nicht darum geht, alles perfekt zu machen.

Sondern früher hinzuschauen.

Ein bisschen ehrlicher.

Ein bisschen näher bei sich.

Wenn du merkst, dass dein Körper schon länger Signale sendet und du nicht mehr nur hoffen willst, dass es „wieder weggeht“, dann kannst du dir Unterstützung holen.

Ein kostenloses Infogespräch ist ein guter erster Schritt.

hier

Ich freue mich dich kennenzulernen!

 
 
 

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